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FlixTrain erweitert Streckennetz: München ab 2028 mit neuen Hochgeschwindigkeitszügen angebunden

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
FlixTrain erweitert Streckennetz

FlixTrain setzt seinen Wachstumskurs fort und wird ab 2028 erstmals auch München in sein Fernverkehrsnetz integrieren. Die bayerische Landeshauptstadt zählt zu den bedeutendsten Märkten für nachhaltige Mobilität in Deutschland und gewinnt als zentraler Wirtschaftsstandort im Süden des Landes weiter an Bedeutung. Mit neuen Direktverbindungen schafft FlixTrain künftig zusätzliche attraktive Reisemöglichkeiten nach Bayern und möchte gleichzeitig die erfolgreiche Zusammenarbeit mit regionalen Nahverkehrspartnern weiter stärken.


Ein besonderes Augenmerk liegt auf der neuen Fahrzeugflotte: Die eingesetzten Hochgeschwindigkeitszüge erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h und bieten zahlreiche Komfortverbesserungen für Reisende. Dazu gehören unter anderem ein barrierefreier Einstieg, moderne Fahrgastinformationssysteme, leistungsfähige WLAN-Technologie sowie ein optimiertes Sitzkonzept für mehr Komfort auf langen Strecken.


Die Lokomotiven basieren auf dem bewährten Siemens-Vectron-Modell, das sich bereits in zahlreichen europäischen Bahnverkehren und im Betrieb von FlixTrain bewährt hat. Produziert werden die Fahrzeuge von Siemens Mobility im Münchner Werk Allach und stammen damit direkt aus Bayern. Die Beschaffung erfolgt über den Partner Akiem. „Mit der Aufnahme Münchens in unser Streckennetz kehren wir an den Ort zurück, an dem die Geschichte von Flix begann“, erklärt André Schwämmlein, CEO und Mitgründer von Flix. „Bayern bietet enormes Potenzial für nachhaltige Mobilität. Mit unserer neuen Zugflotte wollen wir ein modernes, schnelles und gleichzeitig erschwingliches Reiseangebot für noch mehr Menschen schaffen.“


Auch Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter begrüßt die Entscheidung: „Die Anbindung Münchens an das FlixTrain-Netz sowie die Nutzung von in Bayern produzierten Siemens-Lokomotiven sind ein starkes Signal für den Freistaat. Mehr Wettbewerb auf der Schiene stärkt die Attraktivität des Bahnverkehrs und Investitionen in moderne Fahrzeuge fördern zugleich den Industriestandort Bayern.“ Im Rahmen der offiziellen Bekanntgabe tauften Christian Bernreiter und André Schwämmlein zudem gemeinsam eine grüne Lokomotive auf den Namen „Bayern“. Die neue Flotte basiert technisch auf der Talgo-230-Plattform, die bereits in mehreren europäischen Ländern erfolgreich eingesetzt wird. Gemeinsam mit dem Hersteller Talgo hat FlixTrain zusätzliche Anpassungen vorgenommen, um Betriebseffizienz und Fahrgastkomfort weiter zu optimieren. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf rund 2,4 Milliarden Euro und stellt eine der größten Investitionen in der Geschichte des Unternehmens dar.


Bildquelle: FlixTrain / Pressemitteilung

 
 
 

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