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BahnCard statt Jaguar: Harald Schmidt verzichtet auf eigenes Auto

vor 3 Stunden
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BahnCard statt Jaguar: Harald Schmidt verzichtet auf eigenes Auto

Harald Schmidt ist künftig ohne eigenen Pkw unterwegs. Der Entertainer und frühere Late-Night-Moderator hat seinen Jaguar an einen Bastler verschenkt und setzt auf Bahn und öffentlichen Nahverkehr. „Ich brauch’ kein Auto mehr, ich hab’ kein Auto mehr“, erklärt der 69-Jährige.


Grund für die Trennung von seinem langjährigen Achtzylinder waren zunehmende technische Probleme. Der Wagen hätte ohne weitere Reparaturen keine neue TÜV-Plakette bekommen. Zwar wäre Schmidt bereit gewesen, noch einmal Geld zu investieren, doch die Defekte häuften sich.

Der Verzicht auf das eigene Auto fällt ihm offenbar leicht. Schon zuvor sei er häufig mit der Bahn gefahren. Für seine Reisen nutzt Schmidt eine BahnCard 100 und nimmt auch Verspätungen gelassen: Bei Bedarf entscheidet er sich unterwegs für eine andere Verbindung. „Ich ändere teilweise, während ich im Zug bin, die Route“, sagt er.


In seiner Heimatstadt Köln ist Schmidt mit Bus und Straßenbahn unterwegs. Dabei schätzt er besonders die Begegnungen im Alltag: „Das ist super interessant, denn da höre ich sehr viele Gespräche hier in Köln.“


Über die Weitergabe seines Jaguars hatten Lokalmedien bereits im Juni berichtet. Demnach ging das Fahrzeug an Asad Hussain aus Beverungen in Nordrhein-Westfalen. Beide hatten sich zufällig in Wien kennengelernt und waren über ihre Begeisterung für Autos ins Gespräch gekommen. Die Übergabe vereinbarten sie schließlich per Handschlag.


Der neue Besitzer wusste nach eigenen Angaben um die technischen Schwächen des Wagens. Gegenüber der „Oberweser Wochenzeitung“ berichtete Hussain von Startproblemen und Schwierigkeiten mit dem Getriebe. Nach einer ersten Untersuchung auf der Hebebühne zeigte sich der Bastler dennoch zuversichtlich, den Jaguar wieder instand setzen zu können.


Bildquelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus

Michael Neuhaus

Michael Neuhaus

 
 
 

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