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Bahn prüft Verkauf von außereuropäischem Zuggeschäft

  • vor 9 Stunden
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Bahn prüft Verkauf von außereuropäischem Zuggeschäft

Dem Umbau der Deutschen Bahn könnte eine milliardenschwere Konzernsparte zum Opfer fallen. Wie das Handelsblatt von mehreren Konzernmanagern erfuhr, prüft der Staatskonzern einen Verkauf des unter dem Firmennamen „DB International Operations“ geführten außereuropäischen Betreibergeschäfts des Staatskonzerns. Die unter dem Dach der Konzerngesellschaft „DB E.C.O. Group“ angesiedelte Sparte betreibt Züge in Indien, Uruguay und seit Kurzem auch in Ägypten.


Zusammen mit der Schwestergesellschaft „DB Engineering & Consulting“, die sich in der Vergangenheit um Streckenplanungen in Ländern wie Katar, Abu Dhabi oder Kanada kümmerte, erwirtschaftete DB International Operations zuletzt einen Jahresumsatz von knapp einer Milliarde Euro und galt mit einem Betriebsergebnis von 35 Millionen Euro als profitabel.


Was mit der Planungsgesellschaft geschieht, sei noch unklar, erfuhr das Handelsblatt. Denn ein Teil von ihr arbeite auch für Infrastrukturarbeiten in Deutschland, darunter zuletzt für die Sanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim. Eine Bahn-Sprecherin erklärte auf Anfrage, dass „Projekte und Geschäfte so weiterlaufen wie unter der bisherigen Zuordnung“. Die gesamte „DB E.C.O. Group“ beschäftigt 8500 Mitarbeitende.


Bildquelle: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

 
 
 

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