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Train-Surfer sorgen für Sperre des Koralmtunnels – 19-Jähriger ausgeforscht

  • 22. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Drei Jugendliche sollen am 18. Juli am Bahnhof Kühnsdorf auf das Dach eines bereits in Richtung Graz fahrenden Zuges geklettert sein. Der gefährliche Vorfall führte zu einer mehrstündigen Sperre der Koralmbahn. Inzwischen konnte die Polizei einen der mutmaßlichen Beteiligten ausforschen.

 

Nachdem gegen 17.30 Uhr die Anzeige bei der Polizei eingegangen war, fuhr eine Streife zum Bahnhof St. Paul im Lavanttal. Der Zug hatte diesen zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits passiert. Die ÖBB leitete daraufhin im Koralmtunnel eine Nothaltestelle ein. Mitarbeiter beobachteten anschließend zwei Jugendliche, die den Tunnel in Richtung St. Paul verließen.

 

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch eine dritte Person im Tunnel befand, wurde die Bahnstrecke um 19.25 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Sicherheitspersonal durchsuchte den Tunnel mithilfe der Videoüberwachung. Erst gegen 22 Uhr konnte die Sperre aufgehoben und der Bahnverkehr wieder freigegeben werden.

 

Ein anonymer Hinweis sowie Aufnahmen der hochauflösenden ÖBB-Videoüberwachung führten schließlich zu einem 19-jährigen Wiener. Der Mann wurde am 21. Juli ausgeforscht und von der Polizei einvernommen. Zudem konnten bereits mehrere Zeugen zu dem Vorfall befragt werden.

 

Der 19-Jährige steht im Verdacht, durch sein Verhalten die körperliche Sicherheit mehrerer Personen gefährdet zu haben. Nach den beiden weiteren Tatverdächtigen wird weiterhin intensiv gesucht. Nach Abschluss der Ermittlungen sollen die Beschuldigten bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt und der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg angezeigt werden. Dem 19-Jährigen sollen außerdem die Kosten des gesamten Polizeieinsatzes verrechnet werden.

 


 
 
 

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