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EVR nimmt Fahrt auf: Neue Loks, drei Länder und ein digitaler Start

  • 17. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit
Neue Loks, drei Länder und ein digitaler Start

European Vision Rail wächst mit hohem Tempo: Das junge Eisenbahnverkehrsunternehmen baut ein grenzüberschreitendes Netzwerk auf, erweitert seine Lokflotte und setzt von Beginn an auf digitale Prozesse.


European Vision Rail, kurz EVR, will den europäischen Schienengüterverkehr einfacher, transparenter und zuverlässiger gestalten. Der rechtliche Sitz des Unternehmens befindet sich in Berlin, die operative Zentrale in Hamburg. Geschäftsführer Sven Schallach positioniert EVR als modernen Qualitätsanbieter mit kurzen Entscheidungswegen, klarer Kommunikation und einem konsequent europäischen Ansatz. Das EVR-Netzwerk umfasst Deutschland, die Niederlande und Tschechien. Deutschland bildet die operative Basis, die Niederlande dienen als westeuropäischer Logistikknotenpunkt und Tschechien stärkt die Verbindung zu den Märkten Mittel- und Osteuropas.


Im Juli 2026 nahm EVR Netherlands nach Erhalt einer fünf Jahre gültigen Sicherheitsbescheinigung den ersten eigenen Zug in Betrieb. Bereits im Februar wurde EVR Tschechien gegründet. Die Leitung der tschechischen Gesellschaft übernahm Markéta Stolejdová als Geschäftsführerin und Mitgesellschafterin. „Die erfolgreichsten Unternehmen gestalten die Zukunft, anstatt die Vergangenheit zu verwalten. Genau diesen Anspruch haben wir auch für die Eisenbahn“, erklärt EVR-Geschäftsführer Sven Schallach.


Auch die Fahrzeugflotte wächst. Mit einer Siemens ER20 und einer Vectron MS A10 von Beacon Rail hat EVR zwei weitere Lokomotiven übernommen. Die ER20 ermöglicht flexible Einsätze auf nicht elektrifizierten Strecken, während die mehrsystemfähige Vectron für grenzüberschreitende Verkehre ausgelegt ist. Gemeinsam mit zwei Bombardier TRAXX MS von Railpool und zwei vorübergehend eingesetzten Siemens ES64F4 umfasst der zuletzt veröffentlichte Lokpool sechs Fahrzeuge.


Neben modernen Fahrzeugen setzt EVR auf digitale Vertriebsprozesse. Mit dem Rail Offer Management von Rail-Flow werden Kundenanfragen, Kalkulationen und Angebote zentral bearbeitet. Trassen, Lokomotiven, Personal, Energie sowie interne und externe Leistungen lassen sich länderbezogen kalkulieren. Innerhalb der ersten fünf Monate wurden auf diesem Weg rund 180 Angebote erstellt.


Parallel zur Flotte und zum europäischen Netzwerk erweitert EVR sein Team. Gesucht werden unter anderem Lokführerinnen und Lokführer für den Güterverkehr sowie Disponentinnen und Disponenten für die rund um die Uhr besetzte „Vision Control“ in Hamburg. Das Unternehmen wirbt mit übertariflicher Vergütung, planbaren Einsätzen, direkter Kommunikation und Entwicklungsmöglichkeiten. Mit einer vielseitigen Flotte, digitalen Strukturen und einem wachsenden europäischen Netzwerk hat EVR innerhalb kurzer Zeit eine starke Grundlage geschaffen, um den europäischen Schienengüterverkehr aktiv mitzugestalten.


We think rail differently.


Bildquelle: TeamBahn / EVR

 
 
 

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