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Bahnchefin Palla trennt sich von ihrem früheren Lieblingsprojekt "ioki"

  • 7. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit
Bahnchefin Palla trennt sich von ihrem früheren Lieblingsprojekt "ioki"

Ab dem Jahr 2030 wollte die Deutsche Bahn jährlich rund 200 Millionen Fahrgäste mit On Demand Shuttles befördern. Nun wird das einstige Prestigevorhaben der heutigen Konzernchefin an einen Automobilzulieferer abgegeben. Vor nahezu drei Jahren hatte Evelyn Palla, damals Vorstandsvorsitzende des Regionalverkehrs der Deutschen Bahn, mit einem weitreichenden Vorhaben überrascht. Sie kündigte an, dass die Bahn bereits ab 2030 etwa 200 Millionen Reisende pro Jahr mit eigenen bedarfsorientierten Bussen transportieren werde, die ausschließlich auf Abruf verkehren.


Ziel der Initiative war es, den Wechsel vom privaten Pkw zum öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern, insbesondere in ländlichen Regionen. Palla verwies damals darauf, dass rund 55 Millionen Menschen in Deutschland außerhalb der Ballungsräume leben und dort bislang ein unzureichendes ÖPNV Angebot vorfinden. Der regionale öffentliche Verkehr solle für diese Zielgruppe eine Flexibilität erreichen, die mit der Nutzung eines eigenen Autos vergleichbar sei.


Im Zuge der von Palla angekündigten Neuausrichtung des Konzerns wird dieses Projekt nun eingestellt. Unter der Verantwortung des neuen DB Regio Vorstandsvorsitzenden Harmen van Zijderveld, der das Ressort Anfang November übernommen hat, veräußert der Staatskonzern das entsprechende Geschäftsfeld an den Automobilzulieferer Benteler mit Hauptsitzen in Paderborn und Salzburg.


Bildquelle: Deutsche Bahn AG / dpa / Christoph Soeder


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