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Ab Februar: Weniger ICE-Stopps in Berlin-Spandau

  • 30. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit
Ab Februar: Weniger ICE-Stopps in Berlin-Spandau

Züge von Berlin nach Nordrhein-Westfalen oder Frankfurt stoppen üblicherweise am Bahnhof Berlin-Spandau. Ab Februar wird die Deutsche Bahn dort jedoch weniger Fernzüge halten lassen. Dafür nennt das Unternehmen mehrere Gründe.


Ab Anfang Februar werden ICE-Züge am Bahnhof Berlin-Spandau deutlich seltener stoppen. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, halten die ICE-Verbindungen von Berlin nach Hannover ab dem 6. Februar nur noch einmal pro Stunde. In Richtung Frankfurt ist künftig lediglich ein Halt im Zwei-Stunden-Takt vorgesehen. Aktuell fahren zwischen Berlin und Hannover noch im Halbstundentakt Züge, die in Spandau halten.


Zur Begründung verweist die Bahn auf die starke Überlastung des Verkehrsknotens Berlin. Zusätzlich sorgen derzeit Langsamfahrstellen auf einer rund 30 Kilometer langen Strecke zwischen Wolfsburg und Berlin für erhebliche Verspätungen im gesamten Fernverkehr von und nach Berlin. Durch die Reduzierung der Halte in Spandau soll der Zugverkehr insgesamt stabilisiert werden. Die Einschränkungen für Reisende im Berliner Westen sind nach Angaben der Bahn bis Mitte Juni geplant.


Auch danach müssen Fahrgäste in Berlin mit weiteren Beeinträchtigungen rechnen. Wegen der Sanierung der Stadtbahn, die Ost- und Westberlin verbindet, werden Fernzüge zeitweise nicht mehr an den zentralen Bahnhöfen entlang dieser Strecke halten. Das konkrete Fahrplankonzept hierfür werde derzeit noch ausgearbeitet, teilte die Bahn mit. Gleiches gilt für die ab Oktober vorgesehene Generalsanierung des Fernverkehrskorridors Berlin–Wolfsburg–Lehrte.


Eine positive Nachricht gibt es dennoch: Die Bauarbeiten auf der Strecke Hamburg–Berlin sollen bis Ende April abgeschlossen sein. Ab Mai könnten dann wieder mehr Fernzüge in Berlin-Spandau halten.


Bildquelle: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

 
 
 

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